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Allantoin

Allantoin kommt in verschiedenen heimischen Pflanzen vor, zum Beispiel findet man Allantoin in Beinwell und Schwarzwurzel. Aber auch in Weizen- und Sojakeimlingen, Reis, Blumenkohl, grünen Bohnen und in der Rosskastanie findet man Allantoin. In der Kosmetik findet der Wirkstoff Verwendung in Hautcremes, Duschgels, Sonnenschutzmitteln, Rasierwässern, in Zahncreme und in Mitteln gegen übermäßige Schweißabsonderung. Allantoin hat eine sehr gute wundheilende Wirkung. Zusätzlich beschleunigt er den Zellaufbau, die Zellbildung und die Zellregeneration. Die Haut wird beruhigt. Sogar schwer heilende Wunden werden positiv beeinflusst. Allantoin besitzt aber keine antiseptischen Eigenschaften. Besonders geeignet für Haut- und Narbenpflege, zur Wundbehandlung und bei Hauterkrankungen.

Allantoin kann synthetisch hergestellt werde oder natürlichen Ursprungs sein. Es ist ein Abbauprodukt der Harnsäure und kommt im Blut und Harn von Tieren sowie Menschen vor. Auch in Pflanzen ist es zu finden. In "echtem Beinwell" (wird auch Schwarz- oder Wallwurz genannt) ist die Konzentration besonders hoch. Rosskastanie, Sojakeime, Blumenkohl, grüne Bohnen, Weizenkeime und Reis bieten ebenfalls eine hohe Konzentration an Allantoin. Durch die vielen positiven Eigenschaften kommt Allantoin in vielen Produkten vor.
Wirkung: heilend, entzündungshemmend, reizlindernd, beruhigend, glättend, feuchtigkeitsspendend
Einsatz: Kosmetikprodukte, Arzneimittel, Wundsalben (auch bei Ekzemen, Psoriasis und/oder Hautausschlag), Gesichtsreinigern, Sonnencreme, Akne-Produkte, Deos, Rasierwasser, Zahnpasta und Mundhygieneartikel.